Gute Noten für Monheim

Trotz Corona: Die Gewerbetreibenden in der Innenstadt sind gut aufgestellt

Text: IHK-Redaktion, Foto: Thomas Lison / Stadt Monheim am Rhein

„Wie in der gesamten Wirtschaftsregion sind natürlich auch die Händler, Dienstleister und Gastronomen in Monheim am Rhein von der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Einschränkungen betroffen“, sagt IHK-Stadtmarketingexperte Dr. Ulrich Hardt. „Insgesamt geben die Passanten dem Standort aber die gute Schulnote 2,2 (2016: 2,0). Und die Unternehmerinnen und Unternehmer bewerten Monheim, wie bereits vor vier Jahren, mit der Note 2,1.“ Das zeigt eine aktuelle IHK-Befragung von 300 Passanten und 60 Kaufleuten.
Unabhängig von der Corona-Pandemie sehen die Befragten Verbesserungsbedarf vor allem beim Warenangebot, insbesondere bei Bekleidung und Schuhen. Ihre Hoffnungen setzen neun von zehn Befragten dabei auf den anstehenden Umbau der Einkaufszentren. Dennoch fahren zahlreiche Kunden derzeit zum Einkaufen regelmäßig nach Leverkusen, Düsseldorf, Köln oder Langenfeld.

Foto: IHK Düsseldorf

„Wir raten, neue Wege zu gehen und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen“

Dr. Ulrich Hardt, IHK Düsseldorf

Zudem meidet ein Drittel der Befragten den Einkauf im stationären Handel grundsätzlich häufiger und erledigt diesen online, vermutlich auch aufgrund des derzeit fehlenden Einkaufserlebnisses sowie der erhöhten Infektionsgefahr. „Erfreulicherweise haben sich die Monheimer Gewerbetreibenden weitestgehend auf die wachsende Online-Orientierung ihrer Kunden eingestellt. Viele sind beispielsweise auf der Plattform der Monheimer Lokalhelden präsent oder haben eigene Online-Aktivitäten gestartet“, so Hardt. Wichtig ist jedoch, dass dies auch den Kunden bekannt ist. Immerhin kennen 42 Prozent der Passanten die Monheimer Lokalhelden. „Unser Angebot, die Unternehmer gerade in solchen Zeiten mit dieser Initiative weiterhin zu unterstützen, steht. Es wäre schön, wenn die Kunden, die sehr digital unterwegs sind, darauf zurückgreifen und die lokale Wirtschaft durch ihr Einkaufsverhalten stärken würden“, sagt Carolin Wulke, Leiterin des Citymanagements in Monheim. Besonders gebeutelt durch die Corona-Vorgaben ist derzeit die Gastronomie. „Wir raten auch hier, neue Wege zu gehen und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Ein eigener Abhol- oder Lieferdienst und die Beteiligung an Online-Lieferportalen können dazu beitragen, Umsatzverluste zumindest ansatzweise zu kompensieren“, sagt Hardt.

Ihre Meinung ist gefragt: Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an die Redaktion.