World University Games an Rhein und Ruhr

Vertreter der Wissensregion Düsseldorf, ihrer Hochschulen und der Wirtschaft begrüßen den Zuschlag für die drittgrößte Multisportveranstaltung der Welt

2025 können Studierende an Rhein und Ruhr strahlen, so wie Caterina Granz bei ihrem Siegeslauf über die 1500 Meter bei der Universade 2019 in Neapel.

Text: IHK-Redaktion, Foto: Arndt Falter

Im Jahr 2025 ist es soweit: Rund 8.000 studentische Sportlerinnen und Sportler kommen an Rhein und Ruhr. Das gab der Weltverband des Hochschulsports (Fédération Internationale du Sport Universitaire – FISU) jetzt offiziell bekannt. Die vormals als Universiade bekannten Sportspiele finden damit nach über 35 Jahren erstmals wieder in Deutschland statt.
Im Gegensatz zu den Olympischen und Paralympischen Spielen sind die Teilnehmenden der World University Games allesamt Studierende. „In und um Düsseldorf werden rund 8.000 Studierende aus allen Kontinenten antreten und uns mit sportlichen Höhepunkten begeistern“, freut sich Prof. Dr. Anja Steinbeck, Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und Vorstandsvorsitzende der Wissensregion Düsseldorf e.V. „Es geht dabei um Begegnung, Vitalität, gemeinsames Jubeln und Feiern – in dieser Hinsicht haben wir wirklich lange auf gute Nachrichten gewartet. Umso mehr freue ich mich schon heute auf die Austragung der World University Games 2025 in unserer Region! Die HHU wird gemeinsam mit den weiteren Partnern eine gute, weltoffene Gastgeberin sein.“

Über 8.000 studierende Sportler zu Gast

Die Gäste werden mit offenen Armen empfangen: Schon heute studieren über 7.000 internationale Studierende allein an den Hochschulen Düsseldorfs, in NRW sind es gut 95.000. Auf manchem Düsseldorfer Campus, wie dem der Robert-Schumann Musikhochschule oder der WHU Otto-Beisheim-School of Management kommt sogar ein großer Teil der Studierenden aus dem Ausland. „Die Universiade ist eine großartige Möglichkeit für Studierende aus aller Welt, während der zwölf Wettkampftage gemeinsam zu wachsen – sportlich, aber vor allem auch persönlich, gemeinsam mit unseren jungen studentischen Talenten hier vor Ort“, sagt Dr. Kai de Weldige, Geschäftsführer der Wissensregion Düsseldorf e.V.

„Wir werden zeigen, welche Möglichkeiten der innovative Mittelstand und die starken Arbeitgeber der Region bieten“

Gregor Berghausen, IHK-Hauptgeschäftsführer

Während der Fokus der Universiaden in der Vergangenheit insbesondere auf der Komponente des Leistungssports lag, sollen bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU Games neue Wege beschritten werden. Ziel ist es, durch ein innovatives akademisches, wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Programm wichtige Impulse in der Wissensregion zu setzen. „Wir werden das internationale Schaufenster nutzen und zeigen, welche Möglichkeiten der innovative Mittelstand und die starken Arbeitgeber der Region bieten“, sagt Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf. „Und natürlich hoffen wir, dass einige der Sportlerinnen und Sportler nach ihrem Studium zurückkommen werden und hier weiter forschen oder arbeiten wollen.“ 

Die Wissensregion präsentieren

„Die Teilnehmer der Universiade treffen hier auf eine Region, die hervorragend auf Sportwettkämpfe, wissenschaftlichen Austausch und internationale Gäste ausgerichtet ist“, so Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, in der Menschen aus 190 Nationen leben. Dabei versprechen sich auch die umliegenden Städte in der Region samt ihrer Hochschulen eine Schubwirkung durch die Spiele. „Es freut mich sehr, dass Düsseldorf in vier Jahren Austragungsort für ein großartiges Sportereignis sein wird. Junge Menschen aus der ganzen Welt werden in die Region Rhein-Ruhr kommen, so dass wir uns einer internationalen Gemeinschaft als bedeutende Wissensregion präsentieren können“, so Prof. Dr. Andreas Brandt von der Fachhochschule der Wirtschaft in Mettmann.
Ein zentrales Argument für den Zuschlag der FISU war das nachhaltige Nutzungskonzepts. Statt teurer Neubauten werden die vorhandenen Sportstätten in Düsseldorf, Duisburg-Essen und Bochum in den kommenden vier Jahren ertüchtigt. Damit profitieren nicht nur die Hochschulen, sondern auch das Handwerk und der Wirtschaftsstandort als solcher.

Emotionen pur bei den vergangenen Universaden, die heute World University Games heißen.

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