Europas Binnenmarkt soll einfacher werden

Aus der IHKEuropas Binnenmarkt soll einfacher werden

Text: IHK-Redaktion; (c) AdobeStock; Stand 10/2026

Unterschiedliche Verpackungsvorgaben, nationale Sonderregeln und aufwendige Verwaltungsverfahren erschweren Unternehmen das Geschäft im europäischen Binnenmarkt. Der Europäische Rat will diese Hindernisse abbauen. Bei seinem Gipfeltreffen Mitte Oktober in Brüssel drängten die Staats- und Regierungschefs auf Fortschritte bei der „One Europe, One Market“-Agenda.

Im Fokus stehen unter anderem Vereinfachungspakete im Digital- und Umweltbereich. Hier sollen die europäischen Gesetzgeber die laufenden Verhandlungen voranbringen. Auch beim Industrial Accelerator Act und der geplanten europäischen Gesellschaftsform „EU Inc.“ fordert der Europäische Rat Fortschritte. Zudem sollen Hindernisse im Binnenmarkt beseitigt werden. Dazu zählen unterschiedliche Kennzeichnungs- und Verpackungsanforderungen sowie regionale Angebotsbeschränkungen. Für grenzüberschreitend tätige Unternehmen können solche Unterschiede zusätzlichen Aufwand verursachen, etwa wenn Produkte für einzelne Märkte unterschiedlich gekennzeichnet werden müssen.

Auch für die Wirtschaft in Düsseldorf und im Kreis Mettmann sind die Vorhaben von Bedeutung. Insbesondere Industrie- und Handelsunternehmen mit internationalen Geschäftsbeziehungen könnten von einheitlicheren Vorgaben und weniger Bürokratie profitieren. Konkrete Entlastungen sind allerdings noch nicht beschlossen. Entscheidend wird sein, welche Vereinfachungen Parlament, Rat und Kommission tatsächlich umsetzen.

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