Mit der Inbetriebnahme einer neuen Produktionsanlage für kosmetische Spezialrohstoffe setzt BASF ein starkes Zeichen für den Industriestandort Düsseldorf. Rund 50 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Ausbau seines Werks in Holthausen – die größte Einzelinvestition am Standort seit rund zehn Jahren. Damit stärkt BASF sowohl seine internationale Wettbewerbsfähigkeit als auch die industrielle Wertschöpfung in der Landeshauptstadt.
Text: Redaktion; © Bernd Henkel; Stand: 07/2026
Die Industrie zählt zu den wichtigsten Pfeilern der regionalen Wirtschaft. Sie schafft hochwertige Arbeitsplätze, treibt Innovationen voran und sichert Wertschöpfung weit über die Region hinaus. Investitionen wie die von BASF zeigen, dass Düsseldorf auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld ein attraktiver Industriestandort bleibt.
Investition stärkt Wettbewerbsfähigkeit und Standort Düsseldorf
„Die Entscheidung der BASF ist ein starkes Bekenntnis zum Industriestandort Düsseldorf. Sie zeigt: Wer auf Innovation, Qualität und gut ausgebildete Fachkräfte setzt, investiert auch hier. Solche Projekte stärken unsere Wirtschaftskraft und machen deutlich, welches Potenzial in unserem Industriestandort steckt. Jetzt gilt es, diesen Kurs mit wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen konsequent zu unterstützen, damit weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen können“, sagt Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf.

Neue Produktionskapazitäten für einen wachsenden Weltmarkt
Mit der neuen Anlage erweitert BASF ihre Kapazitäten für sogenannte Emollients. Die Spezialrohstoffe kommen unter anderem in Hautpflege- und Sonnenschutzprodukten zum Einsatz, verbessern deren Eigenschaften und tragen dazu bei, Feuchtigkeit in der Haut zu bewahren. Zugleich wächst weltweit die Nachfrage nach Inhaltsstoffen für silikonfreie Hautpflege und moderne Sonnenschutzformulierungen. Mit der Investition reagiert BASF auf diese Entwicklung und baut ihre Position in einem internationalen Wachstumsmarkt weiter aus.
Für den Standort Düsseldorf hat das Projekt eine besondere Bedeutung: Das Werk ist bereits heute der weltweit größte BASF-Standort für die Entwicklung und Produktion kosmetischer Inhaltsstoffe. Die neue Anlage stärkt diese Rolle innerhalb des globalen Produktionsnetzwerks und sichert langfristig industrielle Kompetenz sowie hochwertige Arbeitsplätze am Rhein.


Errichtet wurde die Anlage innerhalb des bestehenden Werksgeländes. Die Integration in den laufenden Betrieb sowie hohe Anforderungen an Umwelt-, Sicherheits- und Immissionsschutz machten das Projekt besonders anspruchsvoll. Nach rund zwei Jahren Bauzeit konnte die Produktion nun erfolgreich aufgenommen werden.
Die Investition unterstreicht die Bedeutung der chemischen Industrie für die Wirtschaftsregion Düsseldorf. Sie stärkt einen international bedeutenden Produktionsstandort und sendet ein ermutigendes Signal: Zukunftsorientierte Industrieinvestitionen sind auch in Deutschland möglich – wenn Unternehmen verlässliche Standortbedingungen vorfinden.
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