Michael Köhler, Geschäftsführer der IPM, vor dem fertigen Rohbau des neuen Franz-Jürgens-Berufskollegs.

Text: IHK-Redaktion, Foto: Ingo Lammert

Die Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM) realisiert im Auftrag der Landeshauptstadt Düsseldorf den Erweiterungsneubau für das Franz-Jürgens-Berufskolleg an der Redinghovenstraße 20. Jetzt steht der Rohbau, das obligatorische Richtfest wurde mit Blick auf das Coronavirus diesmal aber nicht gefeiert. Oberbürgermeister Thomas Geisel und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche äußerten sich in einem Video zum Baufortschritt am Schulstandort in Bilk.

Video mit Oberbürgermeister Thomas Geisel und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche

„Wir wollen der Abwärtsspirale, die sich in der sich abzeichnenden Rezession anbahnt, entgegentreten und deutlich zeigen, dass wir weiterhin Schulen bauen und weiterhin Aufträge an das Bauhandwerk vergeben. Am Franz-Jürgens-Berufskolleg werden junge Menschen in technischen und bauaffinen Berufen ausgebildet. Deswegen ist es wichtig, hier weiterzumachen und eben auch mal ein virtuelles Richtfest zu geben“, so Oberbürgermeister Thomas Geisel.
„Die neuen Gebäude des Berufskollegs sind ein wichtiger Baustein für die Attraktivität Düsseldorfs als Ausbildungsstandort. Umso wichtiger ist es, dass der Rohbau trotz Corona-Krise planmäßig fertig geworden ist“, so Christine Mertens, Bereichsleiterin Ausbildung der IHK Düsseldorf.
Das Berufskolleg nutzt zurzeit ein Gebäude an gleicher Adresse. Es stammt aus der Mitte der 1960er Jahre, ist seitdem nicht grundlegend renoviert worden und wird abgerissen. Der Neubau wird in direkter Nachbarschaft errichtet. Das alte Werkstattgebäude wurde dafür abgerissen.

5.500 Quadratmeter Grundfläche

Das neue Franz-Jürgens-Berufskolleg wird aus zwei L-förmig angeordneten Gebäudeteilen bestehen. Im Erdgeschoss wird die Verwaltung und der Lehrerbereich mit multifunktionalen Besprechungsräumen untergebracht. In den Obergeschossen befinden sich Kurs- und Lehrräume sowie zwei Labore für Automatisierungstechnik. Die Errichtung des Rohbaus hat nur gut sechs Monate gedauert. Insgesamt wurde eine Bruttogrundfläche von etwa 5.500 Quadratmetern geschaffen.
Trotz der Auswirkungen der Corona-Krise liefen die Arbeiten am Neubau kontinuierlich weiter. „Dafür bin ich nicht nur sehr dankbar, sondern auch zuversichtlich, dass wir den Neubau, wie geplant, im Sommer 2021 in Betrieb nehmen und den Schülerinnen und Schülern auch an diesem Standort bestmögliche und moderne Lernbedingungen bieten können“, so Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor und Beigeordneter für Jugend, Schule, Soziales und Sport.

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