Text und Fotos: IHK-Redaktion

Darin präsentierten Unternehmerinnen und Unternehmer Best-Practice-Beispiele im Umgang mit der Corona-Krise. Dr. Anno Borkowsky, Mitglied des Vorstands der Lanxess AG, Leverkusen, Robert Lamers, geschäftsführender Gesellschafter der Fortín Mühlenwerke GmbH & Co. KG, Düsseldorf, und Inga Bauer, Geschäftsführerin der Bauer & Böker GmbH & Co. KG, Remscheid, zeigten eindrucksvoll, wie sie mit den Herausforderungen umgehen, die die Corona-Pandemie ausgelöst hat. NRW-Wirtschaftsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart war live zugeschaltet, um die Sicht der Landesregierung und konkrete Hilfestellungen für die Industrieunternehmen zu präsentieren.

Die kurzen Impulsvorträge thematisierten die Einrichtung von Pandemie-Krisenstäben, die besonderen Anforderungen, die ein systemrelevantes Unternehmen zu meistern hat, sowie die Chance, die Krise als Innovations-Booster zu nutzen. Die NRW-IHKs stellten ihre Angebote vor, mit denen sie Unternehmen helfen, die Krise zu überwinden.

Erkenntnisreicher Dialog

In der Diskussion kristallisierte sich schnell heraus, welchen Erkenntnisgewinn die Unternehmen aus der Krise gezogen haben und welche positiven Impulse sie künftig weiterverfolgen möchten.

  • Flexibilisierung durch Digitalisierung

Die Chancen von Home-Office und digitalen Informations- und Weiterbildungsangeboten gilt es, weiter zu nutzen und auszubauen. Aber: Persönliche Kontakte und Netzwerke sind durch diese nicht zu ersetzen und bleiben daher auch künftig wichtig.

  • Zukunft selbst in die Hand nehmen

Eine starke Wirtschaft braucht wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen, Standortfaktoren und Unterstützungsangebote. In der Krise sind aber auch die Unternehmen gefordert, mutig zu sein und ihre Zukunft selbst mitzugestalten.

  • Mehr Europa wagen

In Europa muss näher zusammengerückt werden, um künftige Pandemien und wirtschaftliche Herausforderungen grenzübergreifend lösen zu können. Hier sei ein Perspektivwechsel unumgänglich, denn Europa müsse stärker in den Fokus rücken.

  • NRW als Innovations- und Industriestandort stärken

NRW-Wirtschaftsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart hob die Bedeutung des Industrie- und Innovationsstandortes Nordrhein-Westfalen hervor, den es zu stärken gelte. Die Politik werde die Wirtschaft auf ihrem Weg aus der Krise auch künftig unterstützen, damit diese zuversichtlich in die Zukunft schauen könne. Digitale Instrumente, die sich in der Pandemie-Zeit bewährt haben, sollen weiterhin wirksam eingesetzt werden. Sehen Sie nachfolgend unsere Aufzeichnung des Livestreams der Veranstaltung.

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