Wer vertritt die Interessen der Unternehmen in Düsseldorf und im Kreis Mettmann? Darüber entscheiden ab dem 2. September die Mitgliedsunternehmen der IHK Düsseldorf. Bei der Wahl zur Vollversammlung treten 166 Unternehmerinnen und Unternehmer an. Sie bewerben sich um 94 Sitze – und darum, der regionalen Wirtschaft in den kommenden fünf Jahren eine starke Stimme zu geben.
IHK-Redaktion; (c) IHK Düsseldorf; Stand 08/2026
Was braucht ein starker Wirtschaftsstandort? Die Antworten darauf fallen je nach Branche und Unternehmen unterschiedlich aus. Für die einen stehen leistungsfähige Verkehrswege im Mittelpunkt, für andere schnelle Genehmigungsverfahren, Fachkräfte, Gewerbeflächen oder gute Bedingungen für internationale Geschäfte.



Die IHK bündelt diese unterschiedlichen Perspektiven und bringt sie gegenüber Politik und Verwaltung ein. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Vollversammlung: Als wichtigstes ehrenamtliches Gremium der IHK legt sie die grundsätzliche Ausrichtung fest und entscheidet über wirtschaftspolitische Positionen. Unterstützt wird sie von den Fachausschüssen, in denen Unternehmerinnen und Unternehmer ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen aus der Praxis einbringen.
Dass dieses Engagement konkrete Wirkung entfalten kann, zeigen zahlreiche Beispiele. So entwickelte die IHK gemeinsam mit ihrem Verkehrsausschuss das „Kernstraßennetz für Düsseldorf“. Ziel ist es, Verkehrswende und Klimaschutz mit der notwendigen Erreichbarkeit für Personen- und Güterverkehr zu verbinden. Das Konzept fand Eingang in den Koalitionsvertrag von CDU und Grünen.
Auch die Beteiligung am Indien-Kompetenzzentrum Düsseldorf geht auf einen Beschluss der Vollversammlung zurück. Gemeinsam mit Landeshauptstadt und Messe Düsseldorf entstand eine Anlaufstelle, die Unternehmen beim Marktzugang in Indien und indische Unternehmen bei der Ansiedlung in Düsseldorf unterstützt.
Beim lange geforderten Lückenschluss der A44 zwischen Ratingen und Velbert wiederum haben sich Unternehmerinnen und Unternehmer aus den regionalen IHK-Ausschüssen über Jahre für eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur eingesetzt. Inzwischen ist die Finanzierung des letzten Teilstücks gesichert.
Wer wählt, entscheidet deshalb nicht nur über 94 Sitze. Die Mitgliedsunternehmen bestimmen mit, welche Branchen, Perspektiven und unternehmerischen Erfahrungen vertreten sind, wenn es um die Zukunft des Wirtschaftsstandorts geht.
Ab 2. September sind die Unternehmen gefragt: Unter dem Motto „Wer wählt, zählt“ können sie darüber entscheiden, wer ihre Interessen in den kommenden fünf Jahren vertritt.

Wer kandidiert und wofür die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten stehen, erfahren Sie unter werwähltzählt.de. Dort finden Sie persönliche Videos, Informationen zum Wahlverfahren und alles Wichtige zur Stimmabgabe.




