Treffpunkt für Manga, Cosplay & Co.

28.000 junge Fans der japanischen Popkultur trafen sich am 26. und 27. September zur zwölften Dokomi in Düsseldorf.

Text: IHK-Redaktion, Foto: Unternehmen

Maxi war eines der Maskottchen der Dokomi.

28.000 junge Fans der japanischen Popkultur trafen sich am 26. und 27. September zur zwölften Dokomi in Düsseldorf. Ursprünglich sollte die Messe im CCD Congress Center Düsseldorf und auf dem Messegelände schon im Mai über die Bühne gehen, musste coronabedingt aber verschobene werden.
Zwei Tage lang konnten sich die deutschen und europäischen Japan-Fans jetzt über die neusten Trends aus den Bereichen Anime, Manga, Cosplay, Gaming und Musik informieren und sich mit Gleichgesinnten austauschen.
Die Veranstalter begeisterten die Gäste – unter Einhaltung der notwendigen Hygieneauflagen – unter anderem mit einem Dokomi Dance Off Contest auf der Black Stage oder E-Sports-Turnieren in der Community-Turnier-Area. Außerdem präsentierten Cosplayer ihre Kostüme bei unterschiedlichen Wettbewerben. In verschiedenen Workshops konnten die Besucherinnen und Besucher lernen, wie sie Kostüme selber machen können, wie japanisches Kochen funktioniert oder ihre eigenen Mangas zeichnen und schreiben.

Dokomi goes digital

Er teilte sich den Job mit Tomoko.

Seit diesem Jahr gibt es zusätzlich zur Dokomi auch eine virtuelle Variante der Spezialmesse – die Digikomi. Durch dieses hybride Modell vereinten die Veranstalter das Live-Event mit einer interaktiven Online-Anime-Convention und boten so der stetig wachsenden Community eine zusätzliche Plattform für Dialog und kreativen Austausch.
Vor über zehn Jahren mit anfänglich 1.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestartet, ist die Dokomi inzwischen als eines der bedeutendsten europäischen Szenetreffen der japanischen Popkultur in der Landeshauptstadt nicht mehr wegzudenken. 2019 lockte die Spezialmesse 55.000 Besucherinnen und Besucher aus ganz Europa nach Düsseldorf, um sich auszutauschen, kennenzulernen und vor allen Dingen ganz viel Spaß zu haben.
Spaß und Austausch standen auch in diesem Jahr im Vordergrund, wurden aber flankiert von einem umfangreichen und mit allen verantwortlichen Behörden abgestimmten Schutz- und Hygienekonzept. Unter anderem wurde die Veranstaltungsfläche von 65.000 Quadratmeter auf 108.000 Quadratmeter erweitert. Genutzt wurden mehrere Hallen der Messe Düsseldorf und das CCD Congress Center Düsseldorf. Zusätzlich wurde eine Kapazitätsgrenze von rund 14.000 Gästen pro Tag festgelegt.

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